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Die Veranstaltung

Die Bedeutung von Medizinprodukten, der technischen Ausstattung und den Prozessen in der heutigen Patientenversorgung nimmt ständig zu. Besonders in den Fokus rücken dadurch Aspekte zur Patientensicherheit, insbesondere die Ergonomie und Gebrauchstauglichkeit der Medizinprodukten an den Schnittstellen

  •  zwischen Patienten und Technik sowie
  •  zwischen Technik und Mitarbeitern.

Diese gemeinsam getragene Einschätzung hat die Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik  im VDE (DGBMT) und das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) zusammen mit der Fachhochschule Münster zur Ausrichtung dieses ersten Dachkongresses motiviert.

  • Vor dem Hintergrund gesetzlicher Vorgaben, Verordnungen und Normen werden praxisnahe Methoden  und Konzepte für die Patientensicherheit behandelt, die im Zusammenhang mit Medizinprodukten unverzichtbar sind.
  • Der Kongress stellt vor, wie gebrauchstaugliche Medizinprodukte für internationale Märkte entwickelt werden, welche Richtlinien eingehalten werden müssen und wie die Umsetzung optimal  geschehen kann.
  • Weiterhin werden praktische Lösungen präsentiert, wie durch ergonomische Gestaltung die  Sicherheit der Patienten, die Versorgungsqualität und die Effizienz der Prozesse unterstützt wird.

Patientensicherheit wird auch durch das komplexe Zusammenwirken von Organisations- und Prozessgestaltung, die handelnden Personen und die Gestaltung von Medizinprodukten bestimmt.
Ziel ist die Schaffung eines klinischen Umfelds, in dem Fehler erschwert werden, sie frühzeitig erkennbar und ihre Folgen minimiert werden. Im Kongress dargestellte strukturelle, konzeptionelle und gestalterische Konzepte bieten eine wesentliche Stärkung des Qualitätsmanagements.

Ergonomie und Arbeitspsychologie aus der Arbeitswissenschaft stellen Methodiken und Wissen bereit, um die Gestaltung von Produkten, Prozessen und Organisationen auch in Bezug auf die Sicherheit zu optimieren. Hierzu stellen erfahrene Praktiker eine Reihe  von erfolgreichen Beispielen vor.

Jede Optimierung bedarf der Rückkopplung von Abweichungen bzw. unerwünschten Ereignissen oder Zwischenfällen. Der Kongress beschäftigt sich deshalb mit Zwischenfällen im Zusammenhang mit Medizinprodukten. An vielen Beispielen wird gezeigt, wie und auf  welchen Wegen solche Informationen kommuniziert und welche Schlussfolgerungen aus den Informationen gezogen werden können.

Das Aktionsbündnis hält zeitgleich seine Mitgliederversammlung 2008 ab. Die Fachhochschule Münster, die DGBMT und das Aktionsbündnis sind davon überzeugt, dass die interessante Themenstellung des Kongresses spannende Diskussionen hervorbringen wird, zu denen wir Sie  herzlich nach Münster einladen.

 
Tagungsleitung:
 

Prof. Dr.-Ing. Uvo Hölscher 
Leiter DGBMT-Fachausschuss
Ergonomie und Gebrauchstauglichkeit

 

Prof. Dr. med. Matthias Schrappe

Vorsitzender Aktionsbündnis Patientensicherheit

 

 
  
 









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