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Begleitprojekt Präventive MikroMedizin

Der Fokus der Projektförderung im Thematischen Schwerpunkt „Präventive MikroMedizin" liegt auf den derzeit erkennbaren und mittelfristig lösbaren technologischen Engpässen der Mikrosystemtechnik beim 24/7-Monitoring von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Eine weitere Hauptaufgabe liegt in der Überwindung nichttechnischer Innovationsbarrieren. Dazu gehören u. a. die Themen der Zulassung als Medizinprodukt, Marktzugang und Vergütung. Hierzu wird begleitend zu den Verbundprojekten das Begleitprojekt „Präventive Mikromedizin 24/7 – Monitoring kardiovaskulärer Erkrankungen (PMM)“ durchgeführt, das eine inhaltliche Klammer um die Forschungs- und Entwicklungsprojekte setzt und übergeordnete medizinische und marktspezifische Aspekte bearbeitet.

 

Arbeitsziele des Begleitprojekts

Das Medizinische Begleitprojekt PMM vernetzt die acht FuE-Verbundprojekte mit Blick auf gemeinsame Frage- und Aufgabenstellungen. Durch die Bündelung dieser i. a. vorwettbewerblich laufenden Aktivitäten können Synergien in den Bereichen Medizin, Gesundheitsökonomie und Technik optimal genutzt werden.

Die Verbundvorhaben können durch die Bearbeitung gemeinsamer Fragestellungen ihre Kompetenzen bündeln und nach außen gegenüber wichtigen Zielgruppen einheitlich und mit größeren Einflussmöglichkeiten auftreten. Zu diesen Zielgruppen gehören auch Ärzte und ihre Fachgesellschaften, Kostenträger und die Gesundheitspolitik. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen ergeben sich hierdurch verbesserte Rahmenbedingungen, die sie als Ein-zelunternehmen so einfach nicht erreichen könnten.

Vor diesem Hintergrund lassen sich folgende Arbeitsziele ableiten:

  1. Darstellung der gesundheitlichen Bedeutung der Präventiven MikroMedizin für alle relevanten Krankheits- und Anwendungsfelder im Bereich kardiovaskulärer Erkrankungen

  2. Zusammenstellung aller wichtigen physiologischen und pathologischen Voraussetzungen für die Messungen in den relevanten medizinischen Anwendungsgebieten

  3. Darstellung der wirtschaftlichen Bedeutung der Präventiven MikroMedizin bei der Anwendung auf kardiovaskuläre Erkrankungen für die Gesundheitswirtschaft und die deutsche Medizintechnikindustrie

  4. Übersicht über die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Produkteinführung und darauf aufbauende Konzepte

  5. Hilfestellung bei der Lösung technischer Probleme durch Wissensvermittlung und Initiierung verbundvorhabensübergreifender Aktivitäten und Projekte

  6. Absicherung der Innovationstätigkeit in den Verbundvorhaben durch die Formulierung gemeinsamer Schnittstellenstandards auf Komponenten- und Systemebene, soweit diese noch nicht vorhanden sind.

  7. Etablierung einer erfolgreichen Kommunikation mit den wichtigen Zielgruppen ärztliche Anwender, medizinische Fachgesellschaften, Kostenträger und Gesundheitspolitik

  8. Öffentlichkeitsarbeit zur Bekanntmachung des Themas unter den Patienten

Lösungswege

Zur Erreichung der im vorangegangenen Abschnitt formulierten Arbeitsziele werden drei grundsätzliche Lösungswege eingeschlagen:

  1. Anbindung des Medizinischen Begleitprojekts PMM an die erfolgreich im BMBF-Infrastrukturprojekt "IMEX Implantierbare und extrakorporale Mikrosystemplattform" initiierte VDE Initiative MikroMedizin und ihre Arbeitsstrukturen

  2. Vernetzung der Verbundvorhaben durch die Schaffung einer Arbeitsstruktur aus vorhabensübergreifenden Arbeitsgruppen zu gemeinsamen Frage- und Aufgabenstellungen im Sinne eines Wissensmanagements

  3. Eigenständige Bearbeitung medizinischer und ökonomischer Grundsatzfragen im Medizinischen Begleitprojekt PMM im Sinne einer zusätzlichen Generierung von Wissen

 
Koordinatoren:
 
Dipl.-Ing. Johannes Dehm
VDE Initiative MikroMedizin
Stresemannallee 15
60596 Frankfurt am Main

Tel. 069 6308-344
E-Mail: dgbmt-imm@vde.com
www.vde-mikromedizin.de


Prof. Dr. Marc O. Schurr
Steinbeis Hochschule Berlin
IHCI Institute of Healthcare Industries
Dorfackerstr. 26
72074 Tübingen

Tel.: 07071 7704515
Fax: 07071 763574
E-Mail:
schurr@stw.de
www.ihci.com

 
  
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